sexuell übertragbare Krankheiten

sind heute leider wieder im Steigen begriffen. Und das, obwohl die meisten dieser Erkrankungen schwerwiegende Folgen für den einzelnen und durch die Ansteckunggefahr- für alle Sexualpartner haben. Die klassischen STDs wie Gonorrhoe und Syphilis werden heute von von den Erkrankungen mit extrem hohen Durchseuchungsraten wie HPV, Herpes und Chlamydieninfektionen weit übertroffen. Informieren sie sich daher über idese Erkrankungen:

sexuell übertragene Erkrakungen

Syphilis, AIDS und Hepatitis B gelten als die gefährlichsten sexuell übertragbaren Krankheiten.
Eine unbehandelte Syphilis kann eine Demenz, Psychose, Schlaganfall oder eine fortschreitende Lähmung zur Folge haben.

Bei der Aidserkrankung treten nach einer mehrjährigen Inkubationszeit Krankheiten auf, mit denen das geschwächte Immunsystem nicht mehr fertig wird. Trotz verbesserter Behandlungsmethoden führt Aids auch heute noch zum Tode.

Hepatitis B ist eine Viruserkrankung der Leber, die von Entzündungen bis hin zu einer Leberzirrhose führen kann. In der Mehrzahl der Fälle kann die Erkrankung geheilt werden, etwa 10% der Betroffenen erkranken jedoch chronisch und können Lebertumore oder ein Organversagen entwickeln. An Hepatitis B sterben jährlich mehr Menschen als an allen anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen zusammen.

Ein wirksamer Schutz vor der Infektion besteht darin, geschützten Geschlechtsverkehr mit einem Kondom zu betreiben. Vor allem bei häufig wechselnden Geschlechtspartnern sollte der eigene Schutz an erster Stelle stehen. Für Frauen werden mittlerweile ebenfalls so genannte Frauenkondome (Femidom) angeboten. Falsche Scham kann für den Partner ernst zu nehmende Folgen haben - eine bereits vorliegende Geschlechtskrankheit darf deshalb nicht verschwiegen werden.

Im Anfangsstadium lassen sich alle Geschlechtskrankheiten mit Aussicht auf Erfolg behandeln. Manche sind heilbar, andere - vor allem Viruserkrankungen - können zwar nicht geheilt, aber zum Stillstand gebracht werden. Eine rechtzeitige und erfolgreiche Behandlung sexuell übertragbarer Krankheiten wird oftmals erschwert, weil die Betroffenen die Frühsymptome nicht beachten oder sich schämen, damit zum Frauenarzt zu gehen. Die Gesundheitsämter bieten die Möglichkeit, sich kostenlos und ohne Krankenschein beraten und in besonderen Fällen auch behandeln zu lassen. Bei einigen Krankheiten sollte auch der Partner einer Behandlung unterzogen werden, damit es nicht zu einer erneuten Infektion kommen kann. Ebenso sollten frühere Partner über die Möglichkeit einer Infektion informiert werden.

Die am weitesten verbreiteten Geschlechtskrankheiten sind HPV-Infektionen, Chlamydien-Infektion, die Gonorrhoe (Tripper), Herpes, AIDS und die Syphilis.

Die Infektion mit Chlamydien gehört zu den häufigsten sexuell übertragenen Bakterienerkrankungen. In Deutschland sind schätzungsweise 1,1 Millionen Menschen mit Chlamydien infiziert. Die Hauptbetroffenen sind sexuell aktive Mädchen im Teenageralter und Frauen zwischen 20 und 24 Jahren. Eine besondere Gefährdung besteht bei häufig wechselnden Sexualpartnern und ungeschütztem Geschlechtsverkehr.

Eine unbehandelte Chlamydieninfektion kann zu irreversiblen Verwachsungen der Eileiter und zur Unfruchtbarkeit führen. Erkrankt eine Frau in der Schwangerschaft, kann es zu vorzeitigem Blasensprung oder einer Frühgeburt kommen. Der Erreger kann während der Geburt auf das Kind übertragen werden - jährlich erleiden rund 20.000 Babys eine chronische Infektion. Mögliche Folgen sind eine Bindehaut- oder Lungenentzündung des Neugeborenen.

Herpes genitalis wird durch dieselben Viren hervorgerufen, die auch den bekannten Lippenherpes verursachen. Allerdings handelt es sich bei den Erregern des genitalen Herpes um einen anderen Virustyp. Der Erreger des Lippenherpes wird als Herpes simplex Typ 1 bezeichnet, derjenige des genitalen Herpes als Herpes simplex Typ 2. Ungefähr 30% der Frauen im gebärfähigen Alter sind mit dem HSV-2 Virus infiziert. Häufig verläuft die Erstinfektion unbemerkt und ohne Krankheitszeichen. Ist der Körper einmal vom Herpes-Virus befallen, kann er ein Leben lang erhalten bleiben und immer wieder zum Ausbruch der Krankheit führen. Ein typisches Anzeichen sind die charakteristischen Bläschen, die nach einer Krustenbildung eintrocknen.

Weitere Informationen zu den Erregern, der Übertragung, dem Krankheitsbild, der Erkennung und der Behandlung von Herpes-Infektionen finden Sie im Artikel Herpes.

mehr Inormationen zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen:

http://www.pilzambulatorium.at/infektionen