Pränatale Psychologie

Der Mensch wird kein Mensch, sondern ist ein Mensch – von Anfang an!

Moosburger_Bild_klein_001Mutter und Kind sind in hohem Maße miteinander verbunden – physisch aber auch emotional. Das Kind trinkt mit der Mutter, es raucht, liebt und hasst mit ihr. Es vergnügt sich, wenn sich die Mutter freut. Und es leidet mit, wenn die Mutter traurig ist. Es empfindet die Herztöne der Mutter und erschrickt selbst, wenn sie erschrickt. Es sorgt sich um sie, weil es ohne sie nicht leben kann. Denn sein Leben hängt von ihr und ihrem Leben ab. Der Fötus scheint aber noch eine andere Eigenschaft zu haben: Er ist imstande, seine Erfahrungen in seinem Organismus zu speichern. Er “erinnert“ sich sozusagen und lernt daraus. Und genau diese Erinnerungsspuren sind es, die meistens tief im Unbewussten verborgen bleiben.

Intuitives Wissen der Eltern
Das ungeborene Kind ist nicht einfach eine Ansammlung von Zellen. Es ist ein Wesen mit ganz spezifischen, individuellen Eigenschaften und Bedürfnissen, das in seiner Art ganz einzigartig ist. Viele Mütter und Väter, die selbst schon eine Schwangerschaft erleben durften, verfügen über ein sogenanntes intuitives Wissen. Dieses Wissen wird in der Medizin und Psychologie allerdings erst ganz allmählich anerkannt. Heute kann mit Hilfe von Ultraschall-Aufnahmen ein Blick direkt in die Gebärmutter geworfen werden. Und was man da sieht, ist schlicht und einfach verblüffend: Einen Fötus, der ganz aktiv mit der Hand der Mutter auf ihrem Bauch Kontakt sucht. Ein Kind, das Purzelbäume schlägt, an seinem Daumen lutscht und sich bei einem unangenehmen Geräusch ängstlich zusammenzieht.

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