Hormone

Hormontherapie

Haben Sie in letzter Zeit Probleme mit dem Schlaf, „Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, frühes Aufwachen“? Fühlen Sie sich körperlich oder geistig erschöpft? Sind Sie reizbar, schwankt die Laune? Haben Sie weniger Lust auf Sex als früher? Werden die Schleimhäute trockener, schmerzen die Gelenke, leiden sie an Wassereinlagerungen? Herzrasen, Gedächtnisproblemen, Haarausfall, Gewichtsproblemen? Allergien, Asthma, Atembeschwerden?
Alles unangenehme Begleiterscheinungen, unter denen Frauen in den Wechseljahren mehr oder weniger stark leiden können. Eine Hormonersatztherapie vermag Abhilfe zu schaffen und die Beschwerden zu mindern. Doch seit die „Women’s Health Initiative“-Studie (WHI) 2002 vor schweren gesundheitlichen Risiken wie Brustkrebs oder Schlaganfall warnte, scheuen viele Ärzte die Verordnung und Frauen die Einnahme von Hormonpräparaten.

Seit einigen Jahren erfreuen sich vermutlich auch aus diesem Grund sogenannte bio-identische Hormone zunehmender Beliebtheit: Sie vermitteln dein Eindruck von „Natürlichkeit“ und werden von Ärztinnen und Ärzten, die sie als Therapie anbieten, denn auch als sanftere und in der Konsequenz risikoärmere Alternative zu konventionellen Produkten propagiert. Aber sind sie das wirklich?

Hier die Fakten:

  1. Die Wechseljahre als gesundheitliche Störung, die mit Hormonen behandelt werden muss gibt es nicht.
     
  2. Von den oben angeführten körperlichen Symptomen ist nur eines unzweifelhaft den Wechseljahren zuzurechnen: Hitzewallungen und plötzliche Schweißausbrüche.  
     
  3. Viele der abgefragten körperlichen Beschwerden nehmen mit dem Lebensalter allmählich zu.
     
  4.  Psychische Wechseljahresbeschwerden gibt es nicht
    Frauen werden nicht reizbarer, mutloser, vergesslicher oder ängstlicher, wenn der Östrogen-Spiegel in ihrem Körper sinkt. Auch ob Frauen in Panik geraten, schlecht schlafen oder weniger Lust auf Sex verspüren, hängt vielmehr mit Faktoren wie Selbstwirksamkeit, Bildungsabschluss, Einkommen, Partnerschaft und Berufstätigkeit zusammen.
     
  5. Diese Situation nutzen manche Ärzte um sich zu bereichern.
     
  6. Bio-identische Hormone werden aus Phytohormonen hergestellt. Das ist keine Erfindung neuerer Zeit, bereits der Chemiker Carl Djerassi nutzte für die erste Antibabypille Substanzen der Yamswurzel. Im Gegensatz zu industriell gefertigten Hormonpräparaten werden bio-identische Hormone jedoch nach einem Arztrezept in einer individuellen Mischung von Apothekern hergestellt.  
     
  7. Meistens wird das Hormon in Form von Cremen über die Haut verabreicht.
    Kommt der Wirkstoff im Blut an?
    Nein- zum Glück! Denn sonst würden diese Ärzte schon vor Gericht stehen. Es gibt nur ein einziges Hormongel, das die Passage durch die Haut ins Blut schafft. Dieser Pharmakonzern gibt sein Patent noch nicht frei, und wenn kann sicher kein Apotheker diese Technik in seinem Hinterzimmer anwenden.
     
  8. Diese Ärzte behandeln die beschrieben Symptome alle mit ein und der gleichen Creme….. und haben Erfolge! Das Geheimnis - der Placeboeffekt. Dieser dauert nur leider nicht an……Rechtfertigt der Placeboeffekt unseriöse Medizin- natürlich nicht.
     
  9. Als seriöser Mediziner, der nicht mit einer one size fits all Creme und dem Placeboeffekt zu schnellem Geld kommen will, sondern wirklich und dauerhaft helfen möchte ist eine ebenso wie die Beschwerden komplexe, maßgeschneiderte und fächerübergreifende Therapiestrategie nötig.
     
  10. Spielen Hormone dabei eine Rolle?- ja, das kann durchaus sein aber… bioident nicht von der Pflanze, sondern chemisch ident mit dem Menschen-das steht uns bereits zur Verfügung und zwar sowohl das humanidentes Östrogen als auch Progesteron. UND- wird von der Sozialversicherung bezahlt.
     
  11. Welche Hormone in welcher Konzentration eine Patientin benötigt kann bei der Therapie mit bio – oder humanidentischer Hormonen NICHT aus dem Blutserum, Speichel oder Harn ermittelt weden. Die “Spezialisten“ der bioidenten Hormontherapie verwenden diese Test um noch mehr pro Patientin zu verdienen. 
     
  12. SONDERN- das Maß aller Dinge sind die Beschwerden. Es gibt dazu kein Äquivalent im Blut/Harn/Speichel- zumal im Wechsel (der Name sagt es schon) die Hormonwerte stark wechseln UND nach dem Wechsel von Natur aus GAR KEIN Östrogen und Progesteron mehr im Blut ist. WAS sollen wir Mediziner also messen?  
     
  13. Die Therapie mit bio-identischen Hormonen vermittelt Frauen ein Gefühl der „Selbstbestimmung“ – „da wird ein Medikament extra für mich hergestellt“ – und Sicherheit: kein Beipackzettel, auf dem abschreckende Nebenwirkungen aufgeführt seien.
     
  14.  Doch gerade die Sicherheit ist bei individuell zusammengestellten Mischungen nicht überprüft. Die Arzneimittel von Pharmaunternehmen müssen zahlreiche klinische Studien durchlaufen. Die von Apothekern nach Arztrezept hergestellten Hormonpräparate hingegen unterliegen keiner systematischen Kontrolle.

Identifizieren sie sich mit den eingangs erwähnten Beschwerden?
Sprechen sie mich darauf an.
Nicht ein überteuertes Hormoncremchen, dessen Wirkstoff gar nicht ins Blut gelangen kann wird ihnen helfen,
sondern nur ihre Offenheit gegenüber meinem Therapieansatz.

Es wird ihr Leben verändern!

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